Trachtlerinnen gestalten Donauwörth mit bunten Mandalas
Aus einer Idee von Birgit Rößle, 2. Vorsitzende des Heimat- und Volkstrachtenverein Donauwörth, ist in den vergangenen zwei Jahren ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt für die Stadt Donauwörth entstanden. Als Leiterin der CID-Kreativ-Gruppe brachte sie mehr als 50 Frauen unterschiedlichen Alters zusammen, die mit viel Kreativität und Engagement hunderte farbenfrohe Mandalas häkelten. Unterstützt wird das Projekt von ihrer Schwester Claudia Kraut-Speer, 1. Vorsitzende des Heimat-und Volkstrachtenvereins Donauwörth. Als begeisterte Häklerin beteiligt sie sich aktiv an der Mandala-Aktion und stellt der Gruppe das Vereinsheim des Heimat- und Volkstrachtenvereins für die regelmäßigen Treffen zur Verfügung.
Die Idee entstand aus dem Wunsch heraus, gemeinsam etwas Schönes für Donauwörth zu schaffen. Die Mandalas werden aus bunter Acrylwolle gehäkelt und auf Hula-Hoop-Reifen gespannt. Anschließend werden sie im Donauwörther Ried aufgehängt und sorgen dort als farbenfrohe Blickfänge für eine besondere Atmosphäre in der Fußgängerzone.
Begonnen wurde mit 220 Mandalas. Nachdem diese bereits im vergangenen Jahr die Innenstadt schmückten, wurde das Projekt auch in diesem Jahr fortgeführt und erweitert.
Mittlerweile verschönern rund 260 Mandalas das Donauwörther Ried.
Neben dem kreativen Aspekt steht vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Bei den Treffen im Trachtenvereinsheim wird nicht nur gehäkelt, sondern auch geratscht, gelacht und der Austausch gepflegt. So ist aus einer Idee ein generationenübergreifendes Projekt entstanden, das Menschen verbindet und gleichzeitig einen Beitrag zur Verschönerung der Stadt leistet.
Die Mandala-Aktion zeigt eindrucksvoll, wie durch ehrenamtliches Engagement, Kreativität und Gemeinschaftssinn etwas Besonderes entstehen kann – ganz im Sinne der Werte, die auch im Trachtenverein gelebt werden.
Quelle Text und Bilder Birgit Rößle Andrea Härtle, Gaupressewart
